seychellen
Navigation
Besucherzähler
Shoutbox
Tag 8 - Heimreise
Da war er also gekommen, unser letzter Tag auf den Seychellen. Es hieß langsam Abschied nehmen. Bei Heike waren bereits die nächsten Gäste eingetroffen - Bekannte, die 3 Wochen bleiben wollten.
Wir entschlossen uns, noch einmal mit dem Auto in den Süden zu fahren und den Jardin du Roi, den königlichen Gewürzgarten zu besuchen. Obwohl es ja nicht viele Straßen gibt, haben wir uns zunächst kurz verfahren, aber dann doch den richtigen Wegweiser entdeckt. Da wir etwas langsam und zögerlich fuhren, fragten uns Einheimische, ob wir denn den Jardin du Roi suchen. Dankbarerweise gaben sie uns noch einen Hinweis zur Anfahrt und wir bogen erneut in eine unglaublich schmale, schlechte und bergige Straße ab, welche hinauf zum Garten führte. Glücklicherweise kam uns kein Auto entgegen, denn 2 Autos nebeneinander wären unmöglich gewesen. Am Jardin du Roi wurden wir von der Chefin empfangen, die auch noch das kleine Restaurant betreibt. Für wenig Eintritt konnten wir uns die diversen Pflanzen, wie z.B. Pfeffer, Vanille, Kakao, Kaffee,... aus nächster Nähe ansehen. Zu unserer positiven Überraschung waren nur wenige Touristen an diesem heißen Samstagmorgen auf die gleiche Idee gekommen, so dass alles sehr entspannt und ruhig war. Im Anschluss an den kleinen Rundgang haben wir uns noch einen kleinen Imbiss im Restaurant des Jardin du Roi gegönnt. Wobei Restaurant wohl etwas übertrieben ist, aber dafür ist es dort sehr idyllisch.
Auf dem Weg zurück stoppten wir an der Anse Royale, um uns noch einmal 2 Stündchen die Sonne der Seychellen auf den Körper scheinen zu lassen und etwas Abkühlung im Wasser zu bekommen. Es ist wohl überflüssig zu erwähnen, dass der Strand schön und relativ unberührt ist. Irgendwann mussten wir uns aber auch von diesem Strand verabschieden und fuhren zurück zu Heike. Wir machten uns daran, die Taschen zu packen und schon einmal alle Vorbereitungen für die Abreise zu treffen. Danach machten wir einen ruhigen und relaxten etwas.
Gegen 21 Uhr wurden wir dann zum Flughafen gebracht, wo wir auch relativ schnell einchecken konnten. Das Besondere am Flughafen der Seychellen ist, dass die Check-Inn-Schalter nur von einem Dach überdeckt sind, sich also sozusagen im Freien befinden. Die Zeit bis zur Abreise haben wir dann mit Heike, Vlad und Bekannten der beiden im Flughafencafé verbracht. Irgendwann hieß es dann leider Abschied von den beiden nehmen und es ging ab durch die Sicherheitskontrollen. Gegen 23:15 Uhr verließen wir pünktlich die Seychellen in Richtung Frankfurt, wo wir nach ca. 10 Stunden und einem absolut langweiligen Flug wieder ankamen. Im Flugzeug begleiteten uns wieder einige der Passagiere des Hinflugs, wobei das bei uns nicht gerade Euphorie ausgelöst hat.
In Frankfurt war es früher Morgen, gegen 7 Uhr, als wir von kühlen 14 °C begrüßt worden. Nach einem kleinen Frühstück und nach etwas Wartezeit ging es mit dem ICE nach Würzburg und sofort weiter mit dem Auto in die Heimat.
Ein traumhafter Urlaub ging leider zu Ende, Zeit für ein kurzes Fazit:
Wie erhofft, übertraf dieser Urlaub mal wieder alle Erwartungen. Rein organisatorisch hat alles geklappt, Zug und Flug verliefen problemlos. Auf den Inseln haben wir uns prima zurecht gefunden. Das Klima war zwar anders als in Deutschland, ich hatte es mir aber noch schlimmer vorgestellt. Es war gar nicht so extrem heiß und schwül. Die Inseln gehören zurecht zu den schönsten Flecken der Erde, es ist einfach so. Unberührte Natur, exotische Pflanzen, abgelegene traumhafte Strände fern von jeglichem Massentourismus und dazu Einheimische, die so unfassbar cool und relaxt sind. Wenn man dann noch Verwandte an diesem weit entfernten Ort hat, ist das natürlich noch eine Steigerung. Von Heike wurde uns "Vollverpflegung" sowie alle erdenklichen Annehmlichkeiten geboten. Zudem hatten wir den Luxus, ihr Auto für unsere Erkundungstouren zu beschlagnahmen und sie verschaffte uns Kontakt zur einheimischen Jugend. Auch in 1 Woche Seychellen kann man vieles sehen und erleben, vor allem, wenn man wie wir abseits der typischen Touristenpfade wandert. Man erkennt, das es auf dieser Erde doch noch Orte gibt, an denen die Uhren langsamer gehen und Menschen nicht von Stress und Hektik geplagt sind.
Unser persönliches Highlight des Urlaubs war der Diskobesuch zur Ladies Night im Kajulo: unglaublich viele, unglaublich hübsche, unglaublich relaxte, sich unglaublich bewegende einheimische Ladies.
Seychellen - ein Stück Paradies.





